Buchvorstellungen
Wirtschaftsfaktor Patriotismus
Vaterlandsliebe in Zeiten der Globalisierung
Henrik Müller
224 Seiten - Gebunden
Eichborn Verlag
ISBN: 3-430-17434-1
Wer zu den Gewinnern der Globalisierung gehören will, muss Patriot sein
Der Hamburger Journalist Henrik Müller zeigt, warum in der Ära der Globalisierung Patriotismus zum entscheidenden Wirtschaftsfaktor wird und wie wir ein aufgeklärtes, selbstbewusstes und offenes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln können. Wirtschaftsfaktor Patriotismus lädt mit provozierenden Thesen und neuen Ideen zur Diskussionen über ein kontroverses Thema ein.
Seit Jahren schwächelt die deutsche Wirtschaft und die Stimmung im Land ist schlecht, die Gesellschaft verängstigt und verzagt. Warum? Weil, so die These von Henrik Müller, es den Deutschen an Patriotismus mangelt. Und weil gerade in der Ära der Globalisierung eine intakte nationale Identität zum entscheidenden ökonomischen Vorteil geworden ist: Es sind Nationen, die sich im weltweiten Wettbewerb als Kollektive behaupten müssen, indem sie Investitionen, Jobs und hochqualifizierte Arbeitskräfte an sich binden. Wir Deutsche tun uns damit schwer. Deshalb verkaufen wir uns schlecht im Standortwettbewerb, fehlt uns die Kraft zum großen Reformpakt, wandern die mobilsten und produktivsten Köpfe ab. Was also tun? Können wir wirklich lernen, patriotischer zu werden?
Henrik Müller, geboren 1965 in Rinteln/Weserbergland, studierte Volkswirtschaft in Kiel absolvierte die Deutsche Journalistenschule und promovierte parallel zu seiner Tätigkeit als Journalist zum Dr. rer. pol. Nach Stationen bei Sonntagsblatt und Stern ist Henrik Müller seit 2000 beim manager magazin, derzeit als Geschäftsführender Redakteur. 2002 wurde er mit dem Holtzbrinck-Preis ausgezeichnet, 2004 mit dem Wissenschaftsjournalismus-Preis "Im Zentrum der Mensch", 2005 mit dem Zukunftspreis des Deutschen Instituts für Altersvorsorge. Mit seiner Familie lebt er in der Nähe von Hamburg.
Im Eichborn Verlag bislang erschienen: Wirtschaftsirrtümer (2004). »Man wünschte den Wirtschaftsirrtümern millionenfache Verbreitung, auf dass sich die ökonomische Erhellung Bahn breche ... Es ist gerade diese unaufgeregte Klarheit des promovierten Volkswirts, die überzeugt. Lähmenden Scheingewissheiten setzt Müller so neue Hoffnungen entgegen, das macht seinen im besten Sinne aufklärerischen Geist aus.« Süddeutsche Zeitung über Wirtschaftsirrtümer
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