Busch & Müller KG
Die Firma Busch & Müller KG ist eine der traditionsreichsten sowie innovativsten Firmen
für Beleuchtung und Elektronik am Rad – und setzt dabei ganz auf „Made in Germany“ !
Zu Besuch bei Busch und Müller
Es geht hoch her in der Traditionsfirma in Meinerzhagen, etwa 70 Kilometer östlich von Köln. Viele Abteilungen arbeiten in zwei Schichten. Überall in den Hallen herrscht emsiges Treiben. Hier werden Hochleistungs-Dynamos, Front- und Heckbeleuchtung, aber auch technische Spezialitäten produziert: sich automatisch ein- und abschaltende Beleuchtungs-, elektronische Stand- und Bremslichtsysteme oder LED-Scheinwerfer.
Strahlende Vergangenheit
Dabei hat man vor über 80 Jahren wirklich klein angefangen – eine echte Antiquität demonstriert es: ein in Metall gefasstes rotes, etwa kirschgroßes Stück Glas, links und rechts der Fassung sitzt ein Befestigungsblech. Mit diesem Produkt haben Willy Müller und der Werkzeugmacher August Busch bereits 1925 die Firma gegründet. Heute zählt die Belegschaft 120 Köpfe.
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Innovation beschert hohen Aufwand
In der nächsten Abteilung setzen Werkzeugmacher die Theorie in die Praxis um: Hier wird erodiert, geschliffen, gebohrt und gefräst, bis aus den Stahl-Ungetümen perfekte, saubere Spritzgießformen entstanden sind.
Wichtigstes Rohmaterial für die meisten Produkte: Granulat, farbige Kunststoffkörner, die in die Spritzmaschinen eingesaugt, erhitzt und dann dort verflüssigt werden. Die genannten Formen sind in diesen Maschinen eingesetzt. Mit hohem Druck kommt der flüssige Kunststoff in die Formen. Herauskommen so genannte Halbteile – Produkte, die zur Weiterverarbeitung wandern.
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High-Tech für High Quality
In der Ultraschall-Schweißerei fügen Arbeiterinnen an kleinen Maschinen Halbteile zusammen. Der Ultraschall bringt die Moleküle der auf Bruchteile von Millimetern genau geformten Nahtstellen zum Schwingen und sorgt so für eine absolut feste, einer Schweiß-naht ähnliche Verbindung der Halbteile – zum Beispiel Unterteil und Glas eines Rücklichts.
In der nächsten Halle werden an ganz verschiedenen Arbeitsplätzen Kleinteile verschraubt und Kabel gelötet. Vom klassischen Fahrradscheinwerfer mit Halogenglühlampe über die neue, breite Rücklicht/Rückstrahler-Kombi bis hin zur Design-prämierten „Biene Maja“, wie das Weißglas-Rücklicht „SECULITE plus“ mit seinen weichen, runden Formen im deutschen Radler-Volksmund oft genannt wird. Jedes einzelne Lichtsystem wird vor dem Einpacken getestet!
Forschung für Fortschritt
Ab ins Lichtlabor: Im völlig schwarzen Raum werden Rückstrahler, Rücklichter und Scheinwerfer auf ihr Lichtfeld hin untersucht. Ein Rechner hält die Struktur der ausgeleuchteten Fläche fest und vergleicht sie mit der anderer Leuchten beziehungsweise mit den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften, die einzuhalten sind.
Qualitätsprodukte müssen auch dauerhaft haltbar sein – Stichwort Rost: Im Nasslabor hängen zurzeit Lampenhalter in einem dichten Salzwasser-Nebel und warten auf die Ewigkeit. Über ihre Korrosionsanfälligkeit wird genau Buch geführt – nicht nur die Elektronik muss überzeugen.
Innovation als Erfolgsrezept
„Als wir das Dioden-Standlicht auf den Markt brachten, war das der Startschuss in eine neue Zeit“, erzählt Guido Müller, Enkel des Firmengründers Willy, mit einem stolzen Lächeln. Zusammen mit seinem Vater, Dr. Rainer Müller, leitet er heute die Geschicke des Unternehmens. „Innovation ist seither unser Zugpferd, damit sind wir einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden, und das wird auch so bleiben. Schließlich müssen wir uns gegen eine Konkurrenz durchsetzen, die im Ausland wesentlich günstiger produzieren kann. Überhaupt: Die allgemeine Weiterentwicklung der Diode von der Kontrollleuchte zur ernst zu nehmenden Lichtquelle hat uns und der ganzen Branche viele Möglichkeiten geschaffen!“ Highlights: Der Lichtsensor, der in Zusammenhang mit einem Nabendynamo das Licht automatisch anstellt, Standlicht für Scheinwerfer und Rücklicht, außerdem: das lichtstarke 12-Volt-System, wofür B & M für Deutschland eine gesetzliche Sondergenehmigung bekam, und der erste dynamobetriebene Scheinwerfer mit Hochleistungs-LED, das Busch & Müller –System SUPRAVISION.
Ein neu entwickelter Akku-LED-Scheinwerfer ist gerade auf den Markt gekommen: der „IXON“, der auf Anhieb Testsieger beim letzten Beleuchtungstest (März 2006) der Stiftung Warentest wurde – insgesamt konnte Busch & Müller fünf Testsieger stellen.
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In die Zukunft leuchten
Innovationen von Busch & Müller in nächster Zukunft? „Zwei Entwicklungen haben eine ziemlich große Bedeutung,“ lockt der Juniorchef Guido Müller die Neugier. „Eines wird eine weitere LED-Batterieleuchte sein, die mit neuer Technik sehr viel Leuchtkraft bringen wird.“ „Und das andere?“ „Vielleicht gibt’s davon schon zur nächsten Fahrradmesse was zu sehen“, sagt er mit leuchtenden Augen – und schweigt, weil die Antwort noch geheim ist ...
Busch & Müller KG
Auf dem Bamberg 1
58540 Meinerzhagen
Telefon: (02354) 915-6
Telefax: (02354) 915-700
E-Mail: Info@Bumm.de
Internet: www.Bumm.de
Datenbank:Busch & Müller KG










