Gigaset Communications GmbH
Gigaset Communications – Telefone „made in Germany“
Wer kennt sie nicht, die Gigaset-Telefone? In jedem zweiten Haushalt in Deutschland steht eines und auch in jedem fünften in Europa. Vor 16 Jahren traten die „Schnurlosen“ mit Einführung des DECT (Digital Enhanced Cordless Telephony)-Standards ihren Siegeszug rund um die Welt an. Produziert und entwickelt wurden sie in der deutschen Produktionsstätte in Bocholt, die seit 1941 zur Herstellung von Siemens Telefonen besteht.
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Aufbauend auf die Erfahrung von 160 Jahren Siemens-Telefonie waren die Gigaset Telefone in punkto Qualität und Innovation stets ganz vorne. Die Standardisierung von DECT und heute auch die Standardisierung der Nachfolgetechnologie CAT-iq (Cordless Advanced Telephony – Internet and quality) wird maßgeblich von den Gigaset-Experten getrieben. Neue Funktionen wie Farbdisplays, SMS, Freisprechen, integrierte Anrufbeantworter und Hybridtelefone für IP- und Festnetztelefonie fanden sich zuerst bei den Gigasets. Zielgruppenorientierte Produkte, beispielsweise für ältere Menschen, Stoß-, Spritzwasser- und Staubgeschützte Telefone oder edle Premiumgeräte differenzieren die Gigasets vom Wettbewerb.
Ein wichtiger Schritt wurde im Jahr 2007 durch die Umstellung des gesamten Portfolios auf ECO-DECT gegangen. Qualität „made in Germany“ drückt sich für das Unternehmen seither auch durch besondere Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz aus – und zwar nicht nur in den Produkten sondern in allen unternehmensinternen Prozessen wie der Produktion, der Logistik, dem Recycling und der Serviceabwicklung. Für sein gutes Umweltmanagement erhielt Gigaset Communications im Jahr 2007 die ISO 14001-Zertifizierung.
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Bocholt zweimal Fabrik des Jahres
Intelligente Produktentwicklung und die ständige Optimierung der Produktionsprozesse führten zu einer kontinuierlichen Steigerung der Effizienz, Qualität und Flexibilität, was 2008 bereits zum zweiten Mal mit der Prämierung „Fabrik des Jahres“ honoriert wurde. Im Gegensatz zu Produzenten aus Fernost besitzt Gigaset Communications mit einer Fertigung in Deutschland ein hohes Maß an Flexibilität, um auf die Nachfrage am Markt schnell reagieren zu können. Die Qualität der Produkte wird von den Entwicklern ständig auf Herz und Nieren geprüft – und von vielen unabhängigen Institutionen und Testmagazinen bestätigt.
Ein Unternehmen im Wandel
Die neue strategische Ausrichtung der Siemens AG in Richtung der drei Felder Industrie, Energie und Medizintechnik, führte 2007 zu einer Ausgliederung der Konsumgüterbereiche. Der ehemalige Bereich „Cordless Products“ wurde als eigenständige Gesellschaft und Siemens-Tochter aufgestellt und hieß nun „Siemens Home and Office Communications Devices GmbH & Co.KG“. Die endgültige Loslösung von der Siemens Mutter erfolgte schließlich durch den Verkauf von 80,2 Prozent der Anteile an den Investor Arques Industries AG im Oktober 2008. Nun erhielt das Unternehmen mit „Gigaset Communications GmbH“ auch einen griffigeren Namen. Der Umbau des Unternehmens zu einem eigenständig agierenden Mittelständler geht voran. Zu den wichtigen strategischen Weichenstellungen gehört die Fokussierung auf das Kerngeschäft – die Sprachtelefonie.
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Gigaset macht den Markt
In den ersten beiden Quartalen 2009 gelang es Gigaset Communications, trotz Wirtschaftskrise, seine Marktanteile im Geschäft mit schnurlosen Telefonen weiter auszubauen, in Deutschland beispielsweise auf 59,3 Prozent (in Wert, Angabe März/09). Gründe für den Erfolg der Telefone sieht das Unternehmen unter anderem in dem vollständigen Umstieg auf die ECO-DECT-Technik aber auch in der Einführung besonders aufmerksamkeitsstarker Produkte wie dem Gigaset SL780. Zudem achten Käufer wieder mehr auf Qualität, Umweltfreundlichkeit und Design. No-Names sind nicht mehr so gefragt wie in den vergangenen Jahren und auch die Händler vertrauen eher auf starke Marken.
Festnetztelefonie bleibt attraktiv
Die Telefonie zu Hause gehorcht anderen Gesetzen als der Mobilfunk und hat daher an ihrer Bedeutung nicht verloren. Ansprechende, hochwertige Handteile, die meist deutlich größer, dafür auch besser bedienbar sind als die kompakten Handys finden bevorzugt Verwendung. So lag das eigentlich für die ältere Zielgruppe konzipierte Gigaset E360 wochenlang auf den Verkauflisten in Deutschland auf Platz 1. Ein wichtiges, relativ neues Thema ist der Austausch von Daten zwischen Telefon und PC. Mit der Gigaset-Quicksync-Software können Outlook-Adressbücher und Bilder auf das Telefon gespielt werden. So ist es möglich, dass ein Anrufer auf dem Display per Bild angekündigt wird (Picture Clip). Das neue Gigaset SL785 bietet dazu die Möglichkeit, individuelle Klingeltöne, beispielweise aus MP3-Musikdateein, auf das Telefon zu übertragen.
Die Zukunft ist IP
Mittlerweile ist ein spürbares Wachstum bei den IP-Telefonen auch für private Haushalte zu vermerken. Vorteile sind neben der Kostenersparnis bei Gebühren neue Funktionen. Gigaset-IP-Telefone ermöglichen beispielsweise den Zugriff auf Onlinetelefonbücher und Infodienste für Wetternachrichten oder den Auktionsstand auf eBay. Es ist zu erwarten, dass typische TK-Anlagen-Funktionen von ISDN-Anlagen zukünftig durch IP dargestellt werden. Und es ist auch absehbar, dass die Netzbetreiber ihre Telefonnetze in einigen Jahren auf IP umstellen werden. Mit dem Nachfolgestandard des heutigen DECT mit Namen CAT-iq Cordless Advanced Technology - internet and quality)wird Telefonie noch attraktiver und vielseitiger. Damit kann beispielsweise Sprache breitbandig übertragen und dadurch eine Sprachqualität erreicht werden, die so natürlich klingt, als ob der Gesprächspartner direkt neben einem stünde. Dies ist mit den heutigen Gigaset IP-Telefonen bereits möglich. In naher Zukunft wird CAT-iq auch interaktive Internetdienste auf dem Telefon ermöglichen.
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Innovation made by Gigaset
Die Entwicklung von Innovationen nimmt bei Gigaset Communications einen wichtigen Stellenwert ein. Hierzu gehören beispielsweise auch Konzepte Konzepte zur weiteren Reduzierung des Energieverbrauchs (Beispiel „Solar“), die Verwendung umweltfreundlicher Kunststoffe (Beispiel „Leaf“) oder neue Nutzerszenarien, beispielsweise Freisprechen, ohne dicht beim Telefon sitzen zu müssen (Beispiel „Helium“). Bei den Konzepten handelt es sich noch nicht um marktreife Produkte sondern um Studien, die dazu dienen, die Akzeptanz und Machbarkeit zu testen. Erfolgversprechende Resultate können dann wieder in neue Produkte einfließen.
Gigaset Communications GmbH
Hofmannstraße 61
81379 München
Telefon: (089) 7 22 0
| Internet: | www.gigaset.com/de |
| Datenbank: | Gigaset Communications GmbH |










