koziol ideas for friends GmbH
Im Jahr 2007 konnte Koziol unter dem Motto "Mache deine Welt besser und Dich glücklicher!" das 80jährige Firmenjubiläum begehen. Besonders stolz ist das Unternehmen darauf, seine originellen Produkte nach wie vor ausschließlich in Deutschland zu entwickeln und zu produzieren - heutzutage eine absolute Besonderheit. Denken und Handeln des Unternehmens sind auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Für Koziol stand und steht eine verantwortungsvolle Produktionsweise im Einklang mit Mensch und Umwelt schon immer im Vordergrund. So entsprechen alle Artikel in Material, Farbe und Herstellverfahren den höchsten Umweltstandards, auf eine ressourcen- und energieschonende Produktionsweise wird größter Wert gelegt. Koziol übernimmt Verantwortung und möchte ganz im Sinne seines Mottos eine bessere und lebenswertere Welt mitgestalten.
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Glücksfabrik
Am 31.10.2009 beginnt eine neue Epoche bei Koziol, denn dann eröffnet auf über 1.500 qm die Koziol Glücksfabrik. Sie ist eine Stätte, in der man der Geschichte und der Gegenwart von Koziol begegnet. Sie umfasst das koziol-Museum, das Glücks-Outlet und natürlich die Glückskantine. Das Museum rollt eine einmalige Designgeschichte vor seinen Besuchern auf, angefangen 1927 mit Elfenbeinschmuck, über die Bedarfsartikel der Kriegsjahre, Souvenirbroschen der Wirtschaftswunderzeit bis hin zum ausgezeichneten Design von heute. Besonderes Highlight ist der Blick in die Produktionshalle der Firma Koziol. Hier erlebt der Besucher die Herstellung der fröhlichen Produkte in Echtzeit. Für die Konzeption des Museum konnte der Wiener Designer Tino Valentinitsch gewonnen werden, der einen einmaligen Maschinenpark schuf. Der Name Glücksfabrik inspirierte zur Idee, diese Fabrik mit Fantasie-Maschinen auszustatten. Alle Stationen sind interaktiv, zum Ausprobieren und Mitmachen.
koziol History
Die ungewöhnliche Entwicklung des Unternehmens ist eng an die Familie Koziol geknüpft. Geschichte von der Ein-Mann-Werkstatt zum erfolgreichen Unternehmen zeigt diese Firmenchronik.
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Am 27. November 1927 meldet der 19jährige Bernhard Koziol, der Sohn des Firmengründers, sein Gewerbe als Elfenbeinschnitzer an. An der Werkbank neben dem Kanonenofen entstehen klassische Blumen- und Tiermotive aus Elfenbein. Die Artikel sind gefragt, bald kann er weitere Mitarbeiter beschäftigen. 1935 dann der erste Meilenstein in der Firmengeschichte. Die erste Spritzgießmaschine wird in Betrieb genommen, der Schmuck nun in Kunststoff produziert. Jetzt kann mit größeren Stückzahlen der populären Motive eine größere Zielgruppe bedient werden.
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Mit mehr als 150 Mitarbeitern zieht Bernhard Koziol 1941 in das neu gebaute, großzügig angelegte Fabrikgebäude um. Doch auch an Koziol gehen die Kriegswirren nicht vorbei, die Produktion wird auf kriegswichtige Güter umgestellt. Für die Geschichte der Kunststoffe markiert der 2.Weltkrieg einen tiefen Einschnitt. In der Forschung wird im Bereich synthetischer Materialien intensiv gearbeitet. Dies führt in kürzester Zeit zu zahlreichen Innovationen und Neuentwicklungen.
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Als Bernhard Koziol 1950 mit seinem VW-Käfer in einer Schneeverwehung stecken bleibt, schaut er nach hinten durch das kleine Rückfenster: Im unwirklichen Schneegestöber sieht er drei Rehe stehen – die Idee für die Koziol Traumkugel® ist geboren. Die vielen idyllischen Schneekugeln erobern die Welt und bleiben als eine der schönsten Kindheitserinnerungen lebendig. In den 50ern geht es stetig aufwärts, die deutschen entdecken die Reiselust. Mit seinen fröhlichen Andenken erweckt Bernhard Koziol die Souvenirkultur zum Leben.
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1955 wird die Vakuum-Aufdampfanlage von Heraeus in Betrieb genommen und viele Produkte mit 24 Karat Goldauflage zu veredelt. Auf der Nürnberger Spielzeugmesse 1959 präsentiert Koziol erstmals das Steckbaukastensystem „Sticky“. Plastik, das Material der neuen Konsumgesellschaft, feiert ab 1965 einen Boom. Es steht für Fortschritt und Dynamik und prägt das Bild utopischer Lebensräume.
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Im Alter von 71 Jahren und nach über 52 Jahren erfolgreicher unternehmerischer Tätigkeit übergibt Bernhard Koziol 1980 sein Lebenswerk in die Hände seiner Söhne Bernhard und Stephan. Unter der Geschäftsführung der beiden Brüder verändert sich das Produktprogramm grundlegend. 1986 kommt die Erfolgskollektion RIO aus transluzentem Kunststoff – dem Trendmaterial der neunziger Jahre – auf den Markt. Diese bis heute erfolgreiche Kollektion begründet eine neue Art des Umgangs mit Kunststoff und ist in ihrer formalen Gestaltung der Zeit weit voraus.
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Das CD-Rack MANHATTAN TOWER ist 1992 der Verkaufshit des Jahres. Das Koziol Produkt ist eine echte Innovation und weist allen zukünftigen CD- Ablagesystemen den Weg. 1996 strecken TIM und TWEETY den Kunden ihre fröhlichen Bürstenköpfe entgegen und machen den Spüljob, den eigentlich keiner liebt, zum schaumigen Vergnügen. Die Idee, aus einem No-Interest- Artikel ein Kultobjekt zu machen, wird in der Folge vielfach aufgegriffen.
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1997 wird das bekannte, blaue Koziol-Logo eingeführt. Die klare, plakative Grafik unterstützt die Markenpositionierung. Weltweite Kontakte zu bekannten Designern, wie Alessandro Mendini, Mariscal, Peter Naumann oder Platt & Young setzen wichtige Impulse in der Kollektion.
koziol Today
Heute ist Koziol einer der bekanntesten Designschmieden in Deutschland. Die Produkte werden in mehr als 50 Ländern distribuiert und sind mit über 30 Designpreise – darunter dem Good Design Award Japan, dem red dot award und die Nominierung zum Designpreis der Bundesrepublik Deutschland – ausgezeichnet.
koziol ideas for friends GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 90
64711 Erbach
Telefon: (06062) 604 0
Telefax: (06062) 604 245
| E-Mail: | |
| Internet: | www.koziol.de |
| Datenbank: | koziol ideas for friends GmbH |























