Krinner GmbH
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Christbaumständer Made in Bavaria
„Ein Glumbb“, so erkannte Klaus Krinner 1988, war dieser Christbaumständer. Dabei hatte der bayerische Landwirt das Gerät doch selbst für seine Eltern gebaut – einen massiven Halter für die Weihnachtstanne mit vier Schrauben. Doch als er 1988 nach dem Tod des Vaters selbst versuchte, einen Baum mit diesem Ständer zu fixieren, war Krinner mit seinem Werk absolut nicht zufrieden. Das Problem, den Christbaumständer zu verbessern, verfolgte den damals 50 Jahre alten Landwirt in den folgenden Monaten.
Über Nacht hatte Krinner dann schließlich die zündende Idee, mit der er die Technik der Fixierung für Christbäume grundlegend ändern sollte: Vier Klauen werden über ein Stahlseil fest um den Stamm des Christbaums angezogen. In der Werkstatt des eigenen landwirtschaftlichen Betriebs ließ Krinner einen Prototyp bauen und meldete das System zum Patent an. Heute produziert die 1990 gegründete KRINNER GmbH mit Sitz in Straßkirchen (Niederbayern) etwa eine Million Christbaumständer im Jahr, fast alle mit der patentierten Rundum-Ein-Seil-Technik.
An diesem System hat sich bis heute nichts grundlegendes geändert: Der Stamm des Christbaums wird in den Ständer gestellt, ein paar mal das Fußpedal betätigt, fertig. Der Baum steht.
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Dass ein solch gutes System Nachahmer hervorruft, liegt auf der Hand. Unter Umgehung der geschützten Bereiche der KRINNER-Patente sind Modelle mit Vier-Seil-Technik am Markt erhältlich. Hier läuft das Seil nicht um den Stamm herum, sondern wird von jeder Klaue zurück ins Ständergehäuse geführt. Stiftung Warentest attestiert jedoch in seinem Test (Heft 12, 2005, S. 71) nicht nur alle KRINNER-Modelle mit GUT, sondern auch, dass bei krummen Stämmen und nicht ganz zentrischem Einstellen des Baumes in den Christbaumständer, die Ein-Seil-Technik einen besseren Halt bietet, als die Vier-Seil-Technik.
Obwohl die zu Grunde liegende Technik bereits in vielen Haushalten zu einem friedvollem Fest ohne Streit beim Baumaufbau geführt hat, wurde das System immer weiter verbessert und mit Innovationen für mehr Komfort und Sicherheit gesorgt. Als Beispiel der jüngsten Innovationen seien hier nur der Feinjustier-Komfort zum alleinigen geraden Ausrichten ohne fremde Hilfe und die Sicherheitswinde als „Sicherheitsgurt“ für den Christbaum genannt. Insgesamt hat KRINNER mehr als 50 Patente und Gebrauchsmuster rund um seine Erfindung angemeldet.
„Der Mitbewerb erzeugt mit seinen aus dem Ausland importierten Christbaumständern mit Vier-Seil-Technik einen enormen Preisdruck und findet in Zeiten von „Geiz-ist-Geil“ auch seinen Markt“, erläutert Geschäftsführer Michael Kassube. „Um so mehr sind wir Stolz darauf in Deutschland nach wie vor klarer Marktführer zu sein und über 90% unserer Produktion auch in Bayern halten zu können. Damit werden nicht nur unsere eigenen 40 Arbeitsplätze, sondern noch deutlich mehr in der deutschen Zulieferindustrie gesichert.“
Krinner wurde zum Markenzeichen mit außergewöhnlichem Erfolg, beispielhafter Qualität und zukunftsweisender Technologie. Was Krinner schon immer auszeichnet, ist die Pionierleistung in der Entwicklung neuartiger Produkte und innovatives Denken. Nicht nur um der puren Neuheit willen, sondern im Bestreben, durch eigenständige Lösungen neue Maßstäbe zu setzen, die dem Konsumenten im Alltag nutzen.
Krinner GmbH
Passauer Straße 55
94342 Straßkirchen
Telefon: (09424) 9401-0
Telefax: (09424) 9401-90
E-Mail: Info@Krinner.com
Internet: www.Krinner.com
Datenbank:Krinner GmbH






