viasit Bürositzmöbel GmbH

Seit Alfons Weber und Werner Schmeer 1980 die viasit Bürositzmöbel GmbH gegründet haben, haben sie in gut 25 Jahren aus einer bescheidenen Zwei-Mann-Firma eine Top-Adresse der Büromöbelbranche geschaffen. Die Sitzmöbel von viasit setzen auf Grund ihres überzeugenden Designs, ihres hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnisses und ihrer ausgereiften Ergonomie international immer wieder Maßstäbe. viasit-Produkte wurden mehrfach mit renommierten Designpreisen wie dem „red dot award“, dem Saarländischen Staatspreis für Produkt-Design oder dem „good design award“ des Chicago Athenaeum Museum of Architecture and Design ausgezeichnet.

Langfristige Strategien
Alfons Weber und Werner Schmeer waren zuvor als Vertriebs- bzw. Produktionsleiter bei einem anderen Sitzmöbelhersteller beschäftigt, der mittlerweile vom Markt verschwunden ist. Bei der Gründung ihrer eigenen Firma trieb sie vor allem der Wunsch, die Produktentwicklung stärker auf die Bedürfnisse des Marktes auszurichten, besseres Design zu bieten und eine schnellere „time-to-market“ zu erreichen. Den bodenständigen Saarländern fiel die Entscheidung für den Standort leicht: Bis heute wird mit 80 Mitarbeitern ausschließlich in Neunkirchen produziert. Monatlich verlassen etwa 10.000 Einheiten das Werk und gehen auf die vergleichsweise kurzen Transporte nach Deutschland, Benelux, Österreich und Frankreich. Andere Zielmärkte erschließt viasit über Importeure.

Die Produktion in ein Niedriglohnland zu verlagern ist Werner Schmeer und Alfons Weber nie ernsthaft in den Sinn gekommen: „Unsere Kunden erwarten kompromisslose Qualität, hohe Liefertreue und Flexibilität. Das wird mit zunehmender Entfernung immer schwieriger und teurer. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit kurzen Wegen besser fahren“, erklärt Alfons Weber.


Die Ansprüche der Kunden wandeln sich
Den Zielen Kundennähe und Flexibilität dient auch eine andere strategische Grundentscheidung, die bis heute gültig ist: Der Vertrieb wird nach wie vor ausschließlich über den gehobenen Fachhandel abgewickelt. Dem Schwund im klassischen Bürofachhandel begegnet man, indem man sich gemeinsam mit dem Fachhandel stärker dem beratungsintensiven Objektgeschäft widmet, in dem die Kunden zunehmend auch individuelle Gesamtlösungen erwarten. viasit hat diesen Trend früh erkannt und seine Vertriebspolitik entsprechend angepasst. Mit innovativen Produktlösungen wie der neuen Bürostuhlfamilie „linea“, die optimal auf die Bedürfnisse von Objektausstattern und Facility Managern abgestimmt ist, ist viasit auf der Höhe der Zeit und konnte sich in den letzten Jahren vom negativen Branchentrend abkoppeln. „Wir sind nach der Branchenkrise zwischen 2001 und 2003, die uns nicht so hart traf wie den Wettbewerb, wieder kontinuierlich gewachsen“, berichtet Werner Schmeer. Seit dem Geschäftsjahr 2003/2004 stieg der Umsatz um ca. 30%, und im laufenden Jahr konnte ein Umsatzanstieg von einem Drittel gegenüber dem Vorjahreszeitraum festgestellt werden. Dieser überdurchschnittliche Zuwachs ist unter anderem die Frucht des neu aufgestellten Vertriebs in Frankreich und des starken Projektgeschäfts in den Benelux-Ländern. Und mit Spanien baut viasit gerade mit Hilfe eines spanischen Möbelherstellers als Kooperationspartner den nächsten nationalen Markt in Europa auf.

Eigenständigkeit bleibt erhalten
viasit ist ein waschechtes Familienunternehmen, das sich heute wieder zu 100 Prozent im Besitz der Gründer befindet. Die zwischenzeitliche Minderheitsbeteiligung der niederländischen Samas Group, mit deren Hilfe Anfang der neunziger Jahre der nächste große Wachstumsschritt finanziert worden war, wurde 2006 einvernehmlich aufgelöst. Noch heute arbeitet viasit mit der Samas-Gruppe im Vertrieb und im Projektgeschäft erfolgreich zusammen. Der Rückkauf der Anteile wurde für Schmeer und Weber akut, als sich herauskristallisierte, dass die nächste Generation das Interesse und den Unternehmergeist besitzt, um das Familienunternehmen weiterzuführen. Die beiden Söhne der Gründer sind im Haus tätig: Diplom-Kaufmann Thomas Schmeer (31) als Leiter des Marketings und des Produktmanagements, und Thomas Weber (42) als Leiter der IT-Abteilung.


Ergonomie und ständige Innovation
Ergonomische Bürodrehstühle in zeitgemäßem Design – von der Einstiegsserie „basis“ bis hin zum edlen Chefsessel-Programm „futura“ - bilden nach wie vor das Rückgrat des Produktportfolios. Sie werden ergänzt durch Sitzmöbel für Besprechungs- und Warteräume sowie Konferenzmöbel.

Ergonomie ist mittlerweile selbstverständlich, selbst einfache Standardmodelle verfügen heute über viele grundlegende Funktionen, die richtiges Sitzen ermöglichen. „Aber es gibt trotzdem noch viel Raum für Innovation“, ist Thomas Schmeer überzeugt. „Zum Beispiel, indem man dem Nutzer die Ergonomie-Features leichter zugänglich macht.“ So liefert viasit mit jedem Stuhl eine animierte Bedienungsanleitung auf CD-ROM, die ohne Worte erklärt, wie man den Stuhl richtig einstellt, damit er seine ergonomischen Segnungen auch entfalten kann. Die kleine CD steckt in einem speziellen Fach unter der Sitzfläche, damit sie bei Bedarf immer zur Hand ist.


Innovativ sind auch die Stuhlserien „linea“ und „magnum“, die es in einer speziellen Ausstattung gibt, die der strengen niederländischen Ergonomie-Norm NPR 1813 genügt. „Die Niederlande sind ein klassisches Einwanderungsland. Dort teilen sich unter Umständen ein baumlanger Ostfriese und eine zierliche Asiatin im Call-Center den gleichen Stuhl“, erklärt Thomas Schmeer. „Die müssen beide bequem und ohne gesundheitliche Probleme sitzen können. Der Stuhl muss also in einem viel weiteren Spektrum einstellbar sein, und er muss die höhere mechanische Belastung aushalten“, so Schmeer. „In gemischten Arbeitsteams wird kostensparendes Desksharing erst durch Lösungen wie die NPR-Serien effizient möglich.“

Erfolgsserie „linea“ treibt Auftragseingang auf Rekordniveau
viasit hat den linea im Oktober 2006 vorgestellt. Die Produktfamilie hat sich bereits als echter Renner erwiesen. „Die Serie ist sechs Monate auf dem Markt und trägt bereits ein Drittel zu unserem Gesamtumsatz bei“, berichtet Werner Schmeer. „Dabei steht die Einführung auf einigen Auslandsmärkten erst noch aus.“ Der linea hat wesentlich dazu beigetragen, dass der Auftragseingang bei viasit in den ersten fünf Monaten des Jahres um ca. 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen ist.

Werner Schmeer führt den fulminanten Start darauf zurück, dass der linea passgenau auf die Bedürfnisse von Objektausstattern zugeschnitten ist. Die Produktentwicklung wurde auch durch die viasit-Vertriebsmitarbeiter beeinflusst, die die Ideen und Wünsche der Kunden direkt an das Entwicklungs-Team weiterleiteten. Dabei setzte man konsequent das Know-how aus dem Objektgeschäft der vergangenen Jahre ein. linea ist ein Programm, das vom einfachen Besucherstuhl bis zum Chefsessel alle Ausstattungsvarianten bietet. Schon das attraktive Einstiegsmodell bietet linea innovative Features für besten Sitzkomfort und lange Haltbarkeit. Konstruktive Details wie die neuartige Verbindung der Rückenschwinge zur Mechanik, ein neu entwickeltes Fußkreuz oder der komfort-optimierte Aufbau der Sitzschale und der Polsterung tragen erheblich zu einem sehr angenehmen und ermüdungsfreien Sitzen bei. Dieses Einstiegsmodell kann mit zahlreichen Zusatzoptionen individuell bis zum Chefsessel aufgerüstet werden. Besucher- und Konferenzstühle in vielen Varianten runden das linea-Programm ab.


viasit bei Nacht viasit Bürositzmöbel GmbH
Boxbergweg 4
66538 Neunkirchen

Telefon: (06821) 29 08 0
Telefax: (06821) 29 08 290

E-Mail:  
Internet:           www.viasit.com
Datenbank: viasit Bürositzmöbel GmbH

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